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Kurzentschlossen haben wir uns heute auf den Weg gemacht, um eine kleine Tour zu starten. Wir wollten nicht weit fahren, aber viel erleben.

Wir haben uns aus dem Wanderführer „Spazier-Ziele“ von Dieter Buck, die Tour 46 – Von Schlattstall zur Schrecke ausgewählt. Katrin hatte hier vor 2 Jahren schon einmal eine größere Runde gedreht und und wollte hier gern einmal wieder wandern. Sie erzählte von der Tour und einem Radfahrer, der hier schwer gestürzt war.

Keltische Spuren und ein mutiger Radfahrer

Und auf ging es. Neugierig hatte uns an dieser Tour die Beschreibung gemacht:

„Wer eine wilde Natur mit Felsen und urwaldartiger Vegetation erleben möchte, ist mit diesem Spaziergang gut bedient.“

Und wir wurden nicht enttäuscht. Vornweg möchte ich sagen, dass es sich bei dieser Tour nicht um einen Spaziergang handelt, was evtl. angenommen werden könnte. Schmale Wege mit steil abfallenden Kanten sind hier keine Seltenheit.

Der Wanderparkplatz am Ortsanfang von Schlattstall war schnell gefunden, die Rucksäcke aufgesetzt, und schon waren wir unterwegs. Nach einem kurzen Weg durch Schlattstall ging es zuerst an die Lauterquelle, welche auch „Goldloch“ genannt wird.

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Nach einer kurzen Rast haben wir Schlattstall verlassen und sind an Wiesen entlang in den Urwald eingedrungen. Teils unberührte Wiesen und Wald erwarteten uns. 

 

Nach einigen Kilometern sind wir abgebogen und auf die Große Schrecke gestiegen…

     

… Felsen und unberührte Natur erwarteten uns…

… und es ging steil hinauf auf schmalen Steigen…

… eher nicht geeignet für den Familienspaziergang mit kleinen Kindern …

… geschafft, angekommen auf der Großen Schrecke …

…wo wir eine fantastische Aussicht in das Tal hatten … 

Dieser schöne Platz lud uns ein, unser Vesper zu uns zu nehmen und die Aussicht und das Wetter zu genießen.

Danach ging es wieder bergab über die Kleine Schrecke Richtung Schlattstall.

Auch hier erwartete uns ein seit längerem unberührter Wald, und wir bekamen schon eher den Eindruck, dass wir uns im Urwald befinden. Aber was gibt es schöneres, als sich in unberührter Natur bewegen zu können und dem Wald zuzuhören. 

… hoppla, hier werden die Bäume die über den Pfad ragen nicht weggeräumt, sondern kleine Treppchen zum besseren Halt eingesägt … 🙂

… hier können wir nur staunen, wie sich die Natur entwickelt, wenn niemand in den natürlichen Kreislauf eingreift…

… so langsam kamen wir wieder in die Zivilisation und begegneten auch wieder so manch anderen Wanderern. Wir waren also doch nicht allein auf der Welt.

 

Text und Fotos vom Albbummler Thomas – www.albbummler.de

Und hier der GPS-Track:

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13 Kommentare

  1. Wunderschöne urige Tour mit wirklich auch abendteuerlichen Strecken.
    Die Fotos lassen erahnen wie toll es im „Urwald“ war.
    Gleichzeitig zeigen sie wie stark die Natur ist.
    Klasse geschrieben …Dankeschön

    Liebe Grüsse Ilona

    • Thomas

      Hallo Ilona,
      die Tour war wirklich sehr schön und auch abenteuerlich. Vor allem sind wir nur am Anfang der Tour einem Paar begegnet die ganz schnell und hastig ein paar Kilometer laufen wollten, weil sie einen Termin hatten – selber Schuld :-). Dann hatten wir den „Urwald“ ganz für uns alleine, eine wunderbare Stille, wenn die Sportflugzeuge nicht wären, die ja auf der Alb immer irgendwo störenden Lärm verbreiten 🙁 – von der Umwelt mal ganz abgesehen. Vielleicht ergibt sich irgendwann einmal die Möglichkeit gemeinsam eine kleine Runde zu drehen.
      Viele liebe Grüße nach Plauen
      von
      Thomas

  2. Servus, 🙂
    ich mag solche „urwaldigen“ Wanderwege, mit Felsen und schmalen Pfaden.
    Allerdings nicht, wenn es nur durch Wald geht. 🙂 Bei schönem Wetter aber, haben solche
    Wege für mich dann doch immer eine ganz besondere Stimmung. Und die entdecke ich auch auf den Bildern hier. Scheint ein Weg für mich zu sein. Schade, dass er für mich viel zu weit weg ist.

    Gruss

    Michael

    • Thomas

      Hallo Michael,
      na ja, es war schon nur Wald, aber wir waren sehr fasziniert über die Schönheit und Urigkeit dieses Waldes. Hier hatte bestimmt seit einigen Jahren keiner mehr Hand angelegt. Wenn dann noch die Sonne durch die Baumwipfel scheint und wir fast die einzelnen Sonnenstrahlen sehen konnten, wow – bestimmt wie im richtigen Urwald.
      Ich wünsche Dir noch viele schöne urige Wanderungen.
      Viele Grüße
      von Thomas

  3. Liebe Katrin,

    auch wenn Urwald im Augenblick nicht mein Favorit ist, die Fotos zeigen sehr gut, wie ursprünglich diese Gegend ist und wie anstrengend der Aufstieg nach dort oben zu eurem Vesperplatz gewesen sein muss.
    Tolle Präsentation einer scheinbar vollkommen unberührten Gegend.

    Ganz liebe Grüße
    Elke

    • Schönbuche

      Liebe Elke,
      der Weg war gar nicht mal so anstrengend. Die Fotos sind nur gut gemacht. 😀
      Bei den Temperaturen (das war vor 2 Wochen) war es gerade richtig.
      Ich gebe das Lob mal an Thomas weiter, denn den Artikel hat er verfasst, und die Fotos sind von ihm. Aber er liest ja ohnehin mit. 🙂
      Ganz liebe Grüße an dich
      von Katrin

  4. Hallo liebe Katrin, lieber Thomas,
    man glaubt gar nicht, wie wunderschön die Gegend „vor der Haustür“ sein kann.
    Man muss nur „vor die Tür gehen und los laufen“.
    Der Aufstieg zum Vesperplatz war sicherlich sehr anstrengend. Aber gelohnt hat es sich allemal.

    Viele liebe Grüße
    von Frieder

    • Thomas

      Hallo lieber Frieder,
      ja, es wirklich wunderschön hier. An solchen schönen Plätzen wie auf der Großen Schrecke schmeckt nicht nur das Vesper gut, sondern wir konnten dabei auch mit unseren Blicken und Gedanken in die Ferne schweifen. Wichtig ist, dass der Kopf wieder frei wird.
      Viele Grüße
      von Thomas

  5. Hallo Thomas,
    von den „Spazier-Zielen“ von Dieter Buck gibt es doch mehrere.
    Bei den Spazier-Zielen auf der Östlichen Alb führt die Tour Nr. 46 an den Härtsfeldsee und bei den Spazier-Zielen in der Region Stuttgart finde ich eure Tour auch nicht. (Ich habe bei buecher.de nachgeschaut).
    Habt ihr eventuell den GPS-Track aufgezeichnet?
    Du hast natürlich recht, wichtig ist dass der Kopf wieder frei wird.

    Ich erinnere mich noch ganz genau an den Aufstieg auf den Belchen im Schwarzwald. Die Aussichten über die Rheinebene waren einmalig.

    Viele liebe Grüße an euch beide
    von Frieder

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