… der – nein, nicht: schiebt – der bastelt gern daran herum. Ich hätte nie gedacht, dass auch mir diese Tätigkeit eine gewisse Freude, Zufriedenheit und sogar Entspannung bringen würde.
Nachdem ich gemeinsam mit meinem Nachbarn Sven die Beleuchtung an meinem neuen Radel in Gang gebracht (die Drähte waren miteinander verdrillt!!) und erfolgreich Fahrradschloss und Satteltaschen montiert hatte, wollte ich nun den Lenker wechseln. Ich hatte den Lenker meines alten Fahrrades noch im Keller liegen, und zwar so einen runden, der aussieht wie eine 8, und den wollte ich wieder benutzen. Es klappte auch alles vorzüglich, und ich war glücklich.
Mein neuer Fahrradcomputer (VDO A8+, ohne Kabel) war dagegen sehr viel widerspenstiger. Er wollte einfach nichts anzeigen, und ich musste ziemlich lange und geduldig fummeln, drehen und schieben, ehe sich Magnet und Sender darauf verständigen konnten, ein Signal an das Gerät zu schicken. Schließlich ist mir auch dies gelungen, und ich konnte meine erste gemessene Strecke starten.
Der neue alte Lenker erinnert mich an frühere Radtouren. Er hat den Vorteil, dass man die Handstellung immer mal wechseln kann. Leider bekam ich dennoch schon nach kurzer Zeit Schmerzen in den Handgelenken und Handrücken und zweifle nun ein wenig daran, ob der Wechsel wirklich eine gute Aktion war. Mit dem Original hatte ich keine Probleme. Das muss ich weiter beobachten.
Der Fahrradcomputer arbeitet dagegen – scheinbar – zuverlässig. Mir ist zumindest nichts aufgefallen. Warum er allerdings am Mittwoch ca. 400 m weniger anzeigte als das GPS-Gerät, das ich parallel aufzeichnen ließ, und das auf 13,5 km, ist mir gerade noch ein Rätsel.